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Ein Jahresrückblick von Peter Bekaert

Portraitbild von Beter Bekaert Geschäftsführer der Modellfabrik Papier in einem Forschungslabor.
MFP News
18. Dezember 2023

Peter Bekaert über die Modellfabrik Papier: Ein Jahresrückblick

Liebe Leser*innen,

ich freue mich sehr darüber, dass unser erster Newsletter fertig ist und Sie sich dafür angemeldet haben.

Zweimal im Jahr wird dieser Newsletter erscheinen und Sie über die Neuigkeiten der Modellfabrik Papier (MFP News), Neues aus der Papierwissenschaft (MFP Lab) und unsere Vernetzungsaktivitäten (MPF Net) informieren.

Mein Name ist Peter Bekaert und ich bin seit nun zweieinhalb Jahren Geschäftsführer der Modellfabrik Papier. Ich betrachte mich als Expeditionsleiter einer Mission: 80% spezifische Energieeinsparung im Papierherstellungsprozess bis 2045, um die Papierindustrie zukunftsfähig und klimaneutral zu gestalten.

Die Idee der Modellfabrik Papier ist aus einer Kooperation zwischen Industriepartnern und wissenschaftlichen Instituten entstanden. Mit der politischen Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes im Rahmen des Strukturwandels im Rheinischen Revier wurde es ein Triple-Helix Projekt: eine enge Kooperation aus Industrie, Wissenschaft und Politik. Bei der großen Anzahl an Stakeholdern ist das Projekt MFP herausfordernd. Ich freue mich umso mehr, mit einem Rückblick auf 2023 über viele positive Ereignisse aus einem für die Papierindustrie weiterhin angespannten Jahr berichten zu können.

Die Modellfabrik Papier wurde als gemeinnützige Organisation von 15 Unternehmen aus der Papierindustrie, der Papierzulieferindustrie und Papiermaschinenherstellern gegründet. Das an sich ist bereits eine Besonderheit: dass Unternehmen, teilweise Mitbewerber, gemeinsam eine Organisation gegründet haben und Forschung betreiben. Besonders erfreulich ist, dass seit Gründung weitere neun Unternehmen den Weg zu uns gefunden haben und wir außerdem unseren Wirkungskreis im Rheinischen Revier vergrößern konnten. Und, pünktlich zu Weihnachten werden aus 24 bald 25 … In Kürze mehr.

Ein weiter wichtiger Meilenstein ist, dass wir seit dem Sommer vom BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung), vom BMWK (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz) und vom MWIKE NRW (nordrhein-westfälisches Landesministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie) die Zuwendungsbescheide für die drei Grundsteine der ersten Finanzierungsperiode erhalten haben. Damit bauen wir unsere Netzwerkstrukturen aus, bauen das Forschungsteam auf, und können unsere geplanten investiven Kosten in der Laborinfrastruktur und in Technologieträgern umsetzen.

In den letzten acht Monaten wuchs das Team der MFP auf zehn Personen. Hierfür Strukturen einzuführen, eine Kultur aufzubauen sowie gemeinsam Werte zu etablieren und die mit Leben zu füllen ist eine besondere Aufgabe, die ich als kontinuierlichen Prozess begreife und der ich mich gerne stelle. Ich bin davon überzeugt, dass dieser Prozess bestimmen wird, ob die MFP mittel- bis langfristig erfolgreich sein wird. In der Modellfabrik Papier mit ihren komplexen Beteiligungsstruktur braucht es vor allem Vertrauen als zentralen Wert. Gegenseitiges Vertrauen ermöglicht erst einen offenen Austausch zwischen beteiligten Partnern aus Wissenschaft und Industrie, eine effiziente Zusammenarbeit und damit eine zielorientierte Arbeit.

In enger Kooperation mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Düren (WIN.DN) nimmt der Neubau Form an. Anfang des Jahres wurde der Generalplaner HPP beauftragt. Die Leistungsphasen schreiten voran, die Bodenarbeiten starten. Bis Anfang 2026 entsteht ein anspruchsvolles und ansprechendes Gebäude – auf unsere Bedürfnissen zugeschnitten – am Innovationsquartier am Bahnhof von Düren (IQD).
Und bis dahin haben wir unsere neue temporäre Heimat in Jülich gefunden: am Institut IBG-2 des Forschungszentrums Jülich, einer unserer wissenschaftlichen Verbundpartner. Hier werden wir die bestehende Infrastruktur und vorhandene Expertise in der Forschung mitnutzen können. Die Interimsphase soll auch dazu dienen, sowohl Synergien für die Forschung zu nutzen als auch die Integration der Modellfabrik Papier in regionale Innovationsnetzwerke zu stärken. Mittelfristig wird mit dem Neubau des Forschungsgebäudes der Modellfabrik Papier im IQD ein wichtiger Profilort der Modellregion Bioökonomie im Rheinischen Revier entstehen.

Die MFP entwickelt sich dynamisch mit intensiven Kooperationen in einem breiten Netzwerk. Bei der Vielfalt der beteiligten Personen steht Vertrauen als Wert zentral.

Und so blicke ich mit Vertrauen in das neue Jahr und wünsche Ihnen einen erholsamen Jahresausklang mit Zeit für das, worauf es für Sie ankommt.

Herzlichst,
Peter Bekaert

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